Unternehmensrisiko-System
Teams, die das Risikoregister des Unternehmens führen: Identifikation, Bewertung, Behandlung und regelmäßige Überprüfung.
Ein lebendes Risikoregister: Jedes Risiko mit bewerteter Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung, seine Behandlung mit Owner und Termin — plus regelmäßiger Bericht an die Leitung.
Ohne Kreditkarte — Ihr Projekt ist in einer Minute mit dem kompletten System eingerichtet
So sieht das System-Board aus, das Sie erhalten: Workflow-Spalten und Startkarten, die die ersten Schritte zeigen
Wie läuft die Arbeit in diesem System ab?
Jedes potenzielle Risiko für das Unternehmen — finanziell, operativ, reputationsbezogen oder regulatorisch — kommt als Karte in „Identifikation“, wo sein Entdecker das erwartete Szenario, seine Ursachen und die betroffenen Abteilungen beschreibt. Das Risiko wandert zu „Bewertung“, wo Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung auf einer einheitlichen Matrix eingeschätzt und sein Score berechnet wird — so werden die Risiken nach Gefährlichkeit geordnet, nicht nach der Lautstärke dessen, der sie vorgebracht hat. Hohe Risiken gehen zu „Behandlung“, wo ein Risiko-Owner benannt wird, der den Behandlungsplan aufstellt: Minderung, Überwälzung, begründete Akzeptanz oder Vermeidung — mit Aufgaben und Terminen auf der Karte. Nach der Umsetzung ruht die Karte in der regelmäßigen „Überprüfung“, die das Risiko bei geänderten Umständen neu bewertet. Das Register-Fazit geht in „Bericht“ vierteljährlich an die Unternehmensleitung, und langfristige Behandlungen bleiben in „Nachverfolgung“, bis die Score-Senkung bewiesen ist.
Das Forum ist der dokumentierte Risikoausschuss: Einschätzungen von Wahrscheinlichkeit und Auswirkung werden dort bei Uneinigkeit diskutiert, statt dass eine Person sie festlegt. Große Behandlungspläne — die mehr als eine Abteilung berühren — werden im Thema des Risikos koordiniert, und Risikoakzeptanz-Entscheidungen werden mit ihren Begründungen dokumentiert, denn sie sind Führungsentscheidungen, die rechenschaftspflichtig bleiben müssen. Der Chat ist nicht der Ort für Risiken: Ein schneller Hinweis auf ein neu auftretendes Risiko wird sofort in eine Karte in „Identifikation“ überführt.
Der Risikobeauftragte besitzt das Register und beruft die regelmäßige Überprüfung der Karten in „Überprüfung“ ein; die Abteilungsleiter besitzen die Risiken ihrer Abteilungen und ihre Behandlungspläne. Das Board beantwortet der Leitung jederzeit: Was sind unsere zehn höchsten Risiken gerade jetzt, wer behandelt sie und bis wann — und der vierteljährliche „Bericht“ entsteht direkt aus dem Board, nicht aus separater Aufbereitung.
Wer macht was?
Die operativen Rollen in diesem System und die Verantwortung jeder Rolle im Tagesgeschäft — weisen Sie sie Ihrem Team so zu oder passen Sie sie an Ihre Gegebenheiten an.
Risikobeauftragter
Besitzt das gesamte Register: führt die einheitliche Bewertungsmatrix, beruft die regelmäßigen Überprüfungen ein und erstellt den vierteljährlichen „Bericht“ für die Leitung aus dem Board.
Abteilungsleiter
Identifizieren die Risiken ihrer Abteilungen, besitzen die Behandlungspläne in „Behandlung“ mit Aufgaben und Terminen und nehmen an den Forumdiskussionen zu ihren Risiken teil.
Unternehmensleitung
Genehmigt die im Forum dokumentierten Entscheidungen zur Akzeptanz hoher Risiken, prüft den Vierteljahresbericht und steuert die Prioritäten.
Risikokoordinatoren in den Abteilungen
Melden neu auftretende Risiken sofort bei Erkennung als Karten in „Identifikation“ und verfolgen die täglichen Behandlungsaufgaben.
Was ist ab dem ersten Tag für Sie vorbereitet?
Module des Systems
- Aufgaben — Ein Kanban-Board mit Workflow-Spalten und Ausführungskarten
- Forum — Dokumentierte Diskussionen in geordneten Bereichen — Entscheidungen und Wissen gehen nie verloren
Forenbereiche (4)
- Einschätzungen von Wahrscheinlichkeit und AuswirkungDokumentierte Diskussion strittiger Risikoeinschätzungen auf der einheitlichen Matrix — Abgleich der Einschätzung vor ihrer Verabschiedung.
- Große BehandlungspläneKoordination der Behandlungen, die mehr als eine Abteilung berühren: Verteilung von Aufgaben, Abhängigkeiten und Terminen.
- Risikoakzeptanz-EntscheidungenDokumentation jeder Entscheidung zur Akzeptanz eines hohen Risikos mit ihrer Führungsbegründung — eine dauerhafte Rechenschaftsakte.
- Neu auftretende RisikenFrühe Beobachtung von Risiken, die das Register noch nicht erreicht haben — sie werden nach der Diskussion in Karten in „Identifikation“ überführt.
«Arbeitsregeln in diesem System» — Im Forum angepinnt
1. Jedes erkannte Risiko wird innerhalb eines Arbeitstages als Karte in „Identifikation“ erfasst — ein mündliches Risiko ist ein ungesteuertes Risiko. 2. Die Bewertung erfolgt ausschließlich auf der einheitlichen Matrix, und Einschätzungskonflikte werden im Forum entschieden, nicht in den Fluren. 3. Jedes hohe Risiko hat einen namentlich genannten Owner und einen Behandlungsplan mit Terminen — ein Risiko ohne Owner wird sofort an die Leitung eskaliert. 4. Entscheidungen zur Akzeptanz hoher Risiken werden in ihrem Forenbereich mit Begründungen dokumentiert und vierteljährlich überprüft. 5. Die regelmäßige Überprüfung ist Pflicht: Ein nicht termingerecht überprüftes Risiko gilt als unbeobachtet und erscheint so auch im Bericht.
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