System für Softwarehäuser (Software House)
Softwareentwicklungsunternehmen mit parallelen Kundenprojekten und mehreren Teams.
Jedes Projekt mit eigenen Sprints und einem einheitlichen Kapazitätsboard – vom Backlog bis zum Deployment und zur Kundenabrechnung.
Ohne Kreditkarte — Ihr Projekt ist in einer Minute mit dem kompletten System eingerichtet
So sieht das System-Board aus, das Sie erhalten: Workflow-Spalten und Startkarten, die die ersten Schritte zeigen
Wie läuft die Arbeit in diesem System ab?
Jede Aufgabe beginnt im „Backlog“, wo die Teamleiter die Anforderungen sammeln und schätzen, dann wechselt sie in den „Sprint“, sobald sie für einen kommenden Arbeitszyklus eingeplant ist und ein bestimmter Entwickler sie übernimmt. Nach Fertigstellung geht die Karte ins „Review“ für das Code-Review durch einen anderen Kollegen – keine Arbeit wird freigegeben, die ihr Autor selbst prüft –, dann zu „Bereit“ nach bestandenen Tests, weiter zu „Live“ beim Deployment auf die Kundenumgebung. Sobald die vereinbarte Lieferphase abgeschlossen ist, wechseln die zugehörigen Karten in die „Kundenabrechnung“ für die Rechnung der Phase.
Der Chat ist nach Projekten aufgeteilt: Jedes Projekt hat einen Kanal für die Tagesabstimmung seines Teams. Architekturentscheidungen dagegen – die Wahl einer Datenbank, eines Integrationsmusters, ein Strukturwechsel – werden im Forum mit ihren Gründen und den verworfenen Alternativen dokumentiert, denn ein Projekt, das zwei Jahre lebt, wird später fragen: Warum haben wir es so gebaut? Die Ankündigungen sind die Stimme der technischen Leitung: neue Qualitätsrichtlinien, Umgebungsaktualisierungen, Sicherheitshinweise für alle. Die Forderungen buchen die Kundenraten nach Lieferphasen und die Boni des Teams unter voller Vertraulichkeit.
Der technische Leiter überwacht das einheitliche Kapazitätsboard, sieht die Verteilung der Entwickler auf die Projekte und erkennt Engpässe früh; die Teamleiter verwalten das Backlog ihrer Projekte, verschieben die Karten und geben die Reviews frei, und die Entwickler und Designer setzen um und laden die Arbeit samt Commit- und Design-Links an die Karte. Bei der „Kundenabrechnung“ gleicht der Leiter das Geleistete mit dem Vertrag ab, bevor die Rechnung gestellt wird – keine Rechnung ohne dokumentiertes Deployment.
Wer macht was?
Die operativen Rollen in diesem System und die Verantwortung jeder Rolle im Tagesgeschäft — weisen Sie sie Ihrem Team so zu oder passen Sie sie an Ihre Gegebenheiten an.
Technischer Leiter
Überwacht das einheitliche Board und die Kapazitätsverteilung auf die Projekte, gibt die im Forum dokumentierten Architekturentscheidungen frei und gleicht die „Kundenabrechnung“ vor der Rechnungsstellung mit den Verträgen ab.
Teamleiter
Verwalten das Backlog ihrer Projekte und die Sprintplanung, führen die Code-Reviews im „Review“ durch, verschieben die Karten und verfolgen die Verpflichtungen ihres Teams.
Entwickler & Designer
Setzen die Aufgaben aus dem „Sprint“ um und laden die Arbeit mit ihren Links an die Karte; sie beteiligen sich an Peer-Reviews und Architekturdiskussionen im Forum.
Kundenkoordinator
Nimmt neue Kundenanfragen ins „Backlog“ auf, verfolgt die Abnahmen der Lieferungen mit den Kunden und vervollständigt die Unterlagen der „Kundenabrechnung“ vor der Rechnungsstellung.
Was ist ab dem ersten Tag für Sie vorbereitet?
Module des Systems
- Aufgaben — Ein Kanban-Board mit Workflow-Spalten und Ausführungskarten
- Chat — Der schnelle Kanal für die tägliche Abstimmung im Team
- Forum — Dokumentierte Diskussionen in geordneten Bereichen — Entscheidungen und Wissen gehen nie verloren
- Ankündigungen — Die offizielle Stimme der Geschäftsführung — Rundschreiben und Mitteilungen, die alle erreichen
- Zahlungen — Internes Geld mit strenger Vertraulichkeit — Zahlungen, Vorschüsse und Ausgaben
Forenbereiche (4)
- ArchitekturentscheidungenDie Dokumentation der großen technischen Strukturentscheidungen – was wir gewählt haben, warum und welche Alternativen verworfen wurden – eine Referenz für jedes langlebige Projekt.
- Grundlegende Code-ReviewsDie Diskussion wiederkehrender Code-Muster aus den Reviews: was zum Unternehmensstandard wird und was untersagt ist.
- Produktionsvorfälle & LehrenDie Analyse behobener Live-Vorfälle: die Grundursache und was ihre Wiederholung verhindert – ohne Schuldzuweisung, mit Fokus auf das System.
- Werkzeuge & ErfahrungenDie Bewertung neuer Bibliotheken und Werkzeuge, die ein Team erprobt hat, bevor sie auf die übrigen Projekte ausgerollt werden.
«Spielregeln dieses Systems» — Im Forum angepinnt
1. Kein Code außerhalb einer Karte: Jede Arbeit hat eine Karte mit Beschreibung, Schätzung und bestimmtem Projekt. 2. Keine Karte geht über das „Review“ hinaus ohne das Review eines Kollegen, der nicht der Autor des Codes ist. 3. Keine Architekturentscheidung wird ausgeführt, bevor sie im Bereich „Architekturentscheidungen“ dokumentiert und vom technischen Leiter freigegeben ist. 4. Ein Produktionsvorfall wird innerhalb von 48 Stunden nach seiner Behebung in „Produktionsvorfälle & Lehren“ analysiert. 5. Die „Kundenabrechnung“ wird erst berechnet, nachdem der technische Leiter das Geleistete mit dem Vertrag abgeglichen hat. 6. Teamboni und Kundenzahlungen liegen ausschließlich in den Forderungen – keine Nebentabellen.
Willkommens-Ankündigung: «Willkommen im Unternehmenssystem»
Ab heute durchläuft jede Arbeit eine Karte vom „Backlog“ bis „Live“, und keine Kundenrechnung ohne dokumentierte Live-Karten. Architekturentscheidungen gehören ins Forum, nicht in den Chat, und der Chat dient nur der Tagesabstimmung. Erster Schritt: die Anforderungen der laufenden Projekte ins Backlog eingeben und euren ersten Sprint planen. Die Spielregeln sind im Forum angeheftet.
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